Stille Tage in Gorleben

Stille Tage in Gorleben Ein Film über den Aktionszyklus von HA Schult

Für den WDR, 3sat und mit Mitteln der Filmstiftung NRW produzierte filmpool diesen Film über die Beziehung zwischen Kunst, Umwelt und Gesellschaft, zeigte den Besuch des Kölner Künstlers HA Schult in Gorleben. Hier, wo sich gerade der achte Castortransport ankündigte, führte der Künstler im Herbst 2004 seine Aktion "Trash People" durch. HA Schult demonstriert den Weg der Kunst, die Menschen im eigentlich idyllischen 875-Seelendorf Gorleben demonstrierten in der Vergangenheit gegen die Atommülltransporte. Es ergeben sich eindrucksvolle Bilder und Fragestellungen. Walter Smerling zeigt in seinem Film die Entstehung der "Trash People", den Transport nach Gorleben. Auf der Dorfstraße und im Bergwerk (dem Endlager) 860 Meter unter der Erde präsentiert HA Schult seinen Gästen und den Bürgern von Gorleben insgesamt 1000 Trash People. Am Ende steht die Frage nach der Wirkungsweise von Kunst. Ist die Aktion stärker als die Realität oder ist die Realität eine Illusion von Wirklichkeit?